Für ein engagiertes Miteinander in unserem schönen Pankow
Was es über mich zu wissen gibt
Birgit Mickley
Geboren als Tochter einer typischen Arbeiterfamilie in Niedersachsen, konnte ich schon früh die Erfahrung machen, dass sozialer Rückhalt für einen Menschen weit wichtiger sein kann, als finanzieller. Auch wenn das Geld in der Familie oft knapp war, mangelte es mir nie an familiärer Unterstützung. Und auch wenn meine Eltern oft nicht nachvollziehen konnten, was für mich in meiner Jugend wichtig war (XXXX), waren sie doch stets bereit, meine Position anzuhören und sich damit zu beschäftigen. Vermutlich stammt auch daher meine Überzeugung, dass auch (oder gerade) Positionen, die man nicht teilt, nicht einfach übergangen werden dürfen, sondern sie verdienen, zumindest überdacht zu werden, allein deshalb, weil es irgendwo Menschen gibt, denen sie wichtig ist.Der Rückhalt in meiner Familie ermutigte mich mein ganzes Leben lang, mich für die Werte einzusetzen, die mir wichtig waren. In der Schüler- und Studentenbewegung, Anti-AKW- und Friedensbewegung, später in den Gewerkschaften und seit 30 Jahren in der SPD habe ich versucht meine Überzeugung zu leben, dass Politik nicht (nur) etwas ist, das in Parlamenten und Parteibüros passiert, sondern tatsächlich ganz praktisch überall da, wo Menschen leben. Und das eine wirksame Politik stets die Menschen aktiv einbinden muss, die davon zuvorderst betroffen werden.
Mein Schwerpunkt liegt daher auf der Gestaltung der Zivilgesellschaft, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Umwelt möglichst aktiv mitzugestalten und sich ganz nach ihren Interessen und Fähigkeiten für ihre Mitmenschen einzubringen.
Beruflich habe ich mich zeitlebens vor allem der Unterstützung unseres Gesundheitswesens gewidmet. Ob in Gewerkschaften oder der SPD habe ich mich bemüht, als streitbare, aber hoffentlich nie unvernünftige Genossin (?!?) für die Dinge einzustehen, von denen ich überzeugt war, dass meine Mitmenschen davon profitieren.
Die letzten 10 Jahre habe ich zwei kleine Unternehmen geleitet, die sich einerseits der Ausbildung von PflegeberaterInnen gewidmet haben, anderseits der Minimierung der Wartezeit psychisch erkrankter Menschen auf einen passenden Therapieplatz.
Mit Erreichen meines nominellen Rentenalters (das ich ansonsten nur als abstrakte Zahl sehe) habe ich beschlossen, beide Firmen abzugeben, meinen zweitwohnsitz in Düsseldorf aufzulösen und meine Kraft fortan in den Dienst meiner Wahlheimat Pankow zu stellen.
XXX Schon in Jugend nach Berlin gezogen, seit XXX hier wohnhaft, Miteinander schätzen gelernt etc.
Seit XXX als XXX Position in der SPD etc. habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich altengerechte und soziale Politik sehr oft überschneiden, deshalb lege ich besonderen Wert darauf, nicht nur zu versuchen, unsere Kiez altengerechter zu machen, sondern ihn in einer Weise zu formen, von der die ältere Generation, aber mit ihr auch alle anderen Bewohner profitieren. Auch bin ich überzeugt, dass eine altengerechte Struktur unseres Stadtteils eine besonders nachhaltige Unternehmung ist, denn auch die derzeit Jüngsten werden irgendwann alt werden, und jede Verbesserung, die wir heute zur Normalität machen können, ist etwas, für das spätere Generationen nicht mehr werden kämpfen müssen.
Mit fortschreitendem Alter hat sich mein Fokus geschärft für die Frage, was eigentlich notwendig ist, um in unserem Stadtteil gut alt werden zu können, und wie man sich seine Selbstbestimmtheit und Selbstständigkeit erhalten kann. Und ich war überrascht festzustellen, dass die meisten Punkte, die dafür wichtig sind, längst nicht nur für die ältere Generation relevant sind.
Fuß- und Radwege in ordentlichem Zustand, sichere Überquerungsmöglichkeiten für Straßen, ein gut ausgebauter ÖPNV, wohnortnahe Infrastruktur (Einkaufen, Friseur, Reinigung, Ärzte etc.) vereinfach nicht nur das Leben der Senioren, sondern aller Bewohner, deren Zeitplan bereits gespannt genug ist.
Gepflegte Grünanlagen, Räume für selbstorganisierte Freizeitaktivitäten und Strukturen nachbarschaftlicher Unterstützung bereichern nicht nur den Alltag älterer Menschen, sondern aller Bewohner.
Dabei legen ich großen Wert darauf, dass die Ältere Generation nicht nur als Konsument der Unterstützung anderer eingeplant wird, sondern dass ebenso Strukturen entstehen, in denen diese sich aktiv in das Gemeinschaftsleben einbringen können. XXX BeispieleXXX
Kommende Termine
20.09.2026 öffentlich Wahltermin Abgeordnetenhaus und Bezirksverordnetenversammlung Berlin